Website planen
Was kostet eine Website für einen Handwerksbetrieb?
Welche Leistungen ein Website-Angebot enthalten sollte, welche laufenden Kosten dazukommen und wie Sie Angebote sinnvoll vergleichen.

Illustratives KI-Konzeptmotiv, keine Kundenreferenz.
Zuerst den Umfang klären, dann den Preis vergleichen
Eine Website kann eine kleine digitale Visitenkarte sein oder ein umfangreicher Auftritt mit Leistungsseiten, Projektberichten und mehreren Kontaktwegen. Beide Varianten lassen sich nicht sinnvoll über einen einzigen Gesamtpreis vergleichen. Entscheidend ist, welche Aufgaben die Website für Ihren Betrieb übernehmen soll.
Für einen Handwerksbetrieb stehen häufig drei Fragen im Mittelpunkt: Welche Arbeiten werden übernommen? In welchem Gebiet arbeitet der Betrieb? Und wie stellen Interessenten eine passende Anfrage? Ein klarer Auftritt beantwortet diese Fragen auch auf dem Smartphone, ohne dass Besucher lange suchen müssen.
Notieren Sie vor der Anfrage Ihre wichtigsten Leistungen, den gewünschten Seitenumfang und benötigte Funktionen. Ein Terminbuchungssystem, mehrere Sprachen oder eine Schnittstelle zur Auftragsverwaltung verändern den Aufwand. Ein Kontaktformular allein bedeutet noch keine Anbindung an Ihre betrieblichen Abläufe.
Diese Positionen gehören in ein nachvollziehbares Angebot
Ein gutes Angebot benennt Konzept, Gestaltung, technische Umsetzung und die vereinbarten Inhalte. Es sollte auch erklären, wer Texte schreibt, wer Bilder liefert und wie viele Abstimmungsrunden vorgesehen sind. Wenn Sie eigene Inhalte bereitstellen, sollte klar sein, in welchem Format und bis wann diese benötigt werden.
Fragen Sie außerdem nach der mobilen Darstellung, Formularprüfung und grundlegenden Suchmaschinen-Metadaten. Die Erstellung rechtlich erforderlicher Texte ist eine eigene Aufgabe; technische Einbindung und rechtliche Prüfung sind unterschiedliche Leistungen.
Bei SichtbarkeitsHelden werden die bestehenden Standard-Templates für Friseur und Elektrotechnik aktuell mit 1.000 € einmalig zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer angeboten, inklusive Einrichtung und Anpassung mit bereitgestellten Inhalten. Zusatzseiten, neue Fotos, Texterstellung, individuelle Funktionen sowie Hosting und Betreuung werden gesondert abgestimmt. Neue Designkonzepte sind kein automatisch verfügbares Standardpaket.
Laufende Kosten von Anfang an berücksichtigen
Zum Projektpreis können laufende Kosten für Domain, Hosting, E-Mail, Wartung und gegebenenfalls externe Dienste kommen. Welche Positionen notwendig sind, hängt von der vereinbarten Technik und dem Betreuungsumfang ab. Lassen Sie sich die Beträge und Vertragsbedingungen separat nennen.
Klären Sie, wer Aktualisierungen einspielt, Backups kontrolliert und im Fehlerfall erreichbar ist. Auch die Zuständigkeit für Änderungen an Texten und Bildern gehört dazu. „Die Website ist fertig“ beantwortet noch nicht, wer sie nach der Veröffentlichung betreut.
Die Domain und der Zugriff auf relevante Konten sollten nachvollziehbar zugeordnet sein. Fragen Sie nach Übergabe, Kündigung und Exportmöglichkeiten, damit ein späterer Wechsel nicht erst im Problemfall besprochen wird.
So bereiten Sie einen fairen Angebotsvergleich vor
Vergleichen Sie Angebote anhand derselben Anforderungen. Eine günstige Vorlage ohne Inhalte und Betreuung kann einen anderen Leistungsumfang haben als eine individuell geplante Website mit Textarbeit und Projektfotos. Entscheidend ist der vereinbarte Umfang für Ihren konkreten Betrieb.
Wenn Sie noch nicht wissen, wie viele Seiten sinnvoll sind, starten Sie mit Ihren drei wichtigsten Leistungen und den häufigsten Fragen am Telefon. Daraus lässt sich eine erste Struktur ableiten. Die Investition sollte zu Ihrer Ausgangslage passen; konkrete Ergebnisse und Platzierungen lassen sich daraus nicht garantieren.
- Wichtigste Leistungen und Einsatzgebiet benennen
- Vorhandene Texte und freigegebene Fotos sammeln
- Benötigte Funktionen von späteren Wünschen trennen
- Einmalige und laufende Kosten getrennt vergleichen
- Zuständigkeit für Pflege, Domain und Übergabe klären
